FAQ für Ladeinfrastruktur

Fragen und Antworten zum Thema Tarife & Bezahlung

  • Ad-Hoc-Laden ist aus der Ladesäulenverordnung und deren Bestimmung zu einem diskriminierungsfreien Zugang zu Ladesäulen entstanden. Denn bei dieser Ladeform können Sie ganz ohne Ladekarte/Chip bzw. vorinstallierte App punktuell an einer Ladesäule laden. Sie brauchen dazu lediglich ein internetfähiges Mobiltelefon, um über einen QR-Code die Zahlungswebsite aufzurufen. Direct Payment ist folglich die zugehörige Bezahlungsart: Sie zahlen direkt an der Säule mit Ihrer Kreditkarte. Ad-Hoc-Laden wird für Sie interessant, wenn Sie noch bei keinem Ladekartenanbieter registriert sind, Ihr Ladekartenanbieter mit dem Betreiber dieser Säule keine Kooperation geschlossen hat oder weder Ladekarte noch App Ihres Anbieters zu diesem Zeitpunkt verfügbar sind. Wir empfehlen Ihnen dennoch, diese Ladeform nur in Ausnahmesituationen zu nutzen, da sie an den meisten Ladesäulen sowohl teuer als auch intransparent ist. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist es für Sie deutlich günstiger über einen Ladekartenanbieter zu laden, der Ihnen an den Säulen, mit denen er Kooperationen geschlossen hat, stets den gleichen Tarif anbietet. 

  • Wenn man mit der Ladekarte, dem Chip oder der App des Ladekartenanbieters lädt, bestimmt dessen Tarif die Kosten, die anfallen. Informieren Sie sich darüber direkt beim Anbieter. Mit der Autostrom-Karte der MAINGAU Energie bezahlen Sie 39 Cent pro kWh. Sind Sie noch bei keinem Ladekartenanbieter registriert oder können das Fahrzeug nicht per App freischalten? An den Ladesäulen der MAINGAU Energie können Sie auch ganz spontan per Kreditkarte über unser Direct-Payment zahlen. Hier kostet die kWh 39 Cent.

  • Generell gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. Ob die Abrechnung nach Kilowattstunde, als Flatrate oder pro Ladevorgang erfolgt, kommt auf den Ladekartenanbieter an und darauf, welche Tarife er für das Verwenden seiner Ladelösung anbietet. Beim Autostromtarif der MAINGAU erfolgt die Abrechnung nach kWh. Hier bezahlen Sie ab 39 Cent pro kWh. Außerdem gibt es immer die Möglichkeit des Ad-Hoc-Ladens: Hier kostet die kWh 39 Cent.

  • Sind Sie noch bei keinem Ladekartenanbieter registriert oder können das Fahrzeug nicht per App freischalten, kann ganz spontan an unseren Ladesäulen beim Ad-Hoc-Laden mit Kreditkarte über unser Direct Payment gezahlt werden. Dabei ist sowohl die Nutzung von Visa- als auch Master-Card möglich. Laden Sie über die Ladekarte oder App Ihres Ladekartenanbieters, so können Sie im dortigen Kundenkonto die bevorzugte Zahlungsart hinterlegen. Beim Autostromtarif der MAINGAU können Sie hier zwischen Kreditkarte und SEPA- Rechnung wählen.

  • Wenn die Direct Payment Option an unseren Ladesäulen genutzt wird, ist es leider nicht möglich, mit dem Smartphone über Anwendungen wie z.B. Apple Pay zu bezahlen. Generell wird aber das Smartphone für die Zahlung mit Kreditkarte benötigt: Über das Abscannen eines QR-Codes an der Ladesäule rufen Sie eine Weboberfläche auf, die zum Zahlungsvorgang mit Kreditkarte weiterleitet.

Ladesäulensignale & Bedeutung

  • Leuchtet die Ladesäule am Ladepunkt ohne Unterbrechungen blau, so wurde der Ladevorgang am Fahrzeug gestartet. Wir empfehlen dennoch direkt nach dem Start des Ladevorgangs Folgendes zu überprüfen:

    • Hat Ihr Auto den Ladevorgang abgelehnt? In manchen Fällen kann es passieren, dass die Ladesäule den Ladestart akzeptiert hat und blau leuchtet, Ihr Auto den Vorgang aber ablehnt. Meist finden Sie direkt an der Ladestelle am Fahrzeug ein kleines LED-Signal, das in diesem Fall rot aufleuchtet. Natürlich ist diese Anzeige abhängig vom Fahrzeugtyp und kann von Ihnen beim Hersteller angefragt oder im Handbuch nachgelesen werden.
    • Bleibt das blaue Signal an der Ladesäule bestehen? Wenn Ihr Fahrzeug den Ladevorgang angenommen hat und die Ladesäule blau leuchtet, empfehlen wir Ihnen, weitere 30 Sekunden dort zu verweilen. Wenn die Ladesäule auch über die ersten 30 Sekunden weiterhin durchgehend ein blaues Signal abgibt, wurde der Ladevorgang erfolgreich gestartet.

  • Trotz eines blauen Freigabesignals kann es in manchen Fällen passieren, dass das Fahrzeug nicht geladen werden kann. Ursache dafür kann ein fehlerhafter Startvorgang oder andere Umstände, wie eine kurzfristig zu geringer Stromversorgung oder Defekte an Auto oder Ladesäule sein. Wir empfehlen Ihnen daher direkt nach dem Start des Ladevorgangs Folgendes zu überprüfen:

    • Hat Ihr Auto den Ladevorgang abgelehnt? In manchen Fällen kann es passieren, dass die Ladesäule den Ladestart akzeptiert hat und blau leuchtet, Ihr Auto den Vorgang aber ablehnt. Meist finden Siedirekt an der Ladestelle am Fahrzeug ein kleines LED-Signal, das in diesem Fall rot aufleuchtet. Natürlich ist diese Anzeige abhängig vom Fahrzeugtyp und kann von Ihnen beim Hersteller angefragt oder im Handbuch nachgelesen werden.
    • Bleibt das blaue Signal an der Ladesäule bestehen? Wenn Ihr Fahrzeug den Ladevorgang angenommen hat und die Ladesäule blau leuchtet, empfehlen wir Ihnen, weitere 30 Sekunden dort zu verweilen. Wenn die Ladesäule auch über die ersten 30 Sekunden weiterhin durchgehend ein blaues Signal abgibt, wurde der Ladevorgang erfolgreich gestartet.

  • Leuchtet die Ladesäule schon bei Ihrer Ankunft dauerhaft rot, so ist die Säule mit großer Wahrscheinlichkeit defekt und ein Laden ist dort nicht möglich (in diesem Fall können Sie die Ladesäule häufig in der App Ihres Ladekartenanbieters, in unserem Falle die MAINGAU Autostrom- App, als „defekt“ melden – Sie helfen nachfolgenden Nutzern damit, dass diese nicht umsonst zu der jeweiligen Ladesäule fahren und wir können es dem Betreiber zur Reparatur weiterleiten).

    Wenn das Ladekabel fehlerfrei mit Fahrzeug und Ladesäule verbunden ist, gibt die Ladesäule Ihnen ein grünes Signal. Leuchtet die Ladesäule anschließend kurz rot auf, wenn Sie versuchen den Ladevorgang per App oder Ladekarte freizuschalten, bedeutet dies, dass der Ladevorgang nicht gestartet werden konnte - Ihr Fahrzeug wird folglich nicht geladen. Dies kann verschiedene Ursachen haben: Eine defekte Ladekarte oder Ladekabel oder Ihr Ladekartenanbieter hat keine Kooperation mit dem Betreiber dieser Ladesäule. Sie können in diesem Fall folgendermaßen vorgehen:

    • Versuchen Sie die Freischaltung mit Ihrer Ladekarte erneut.
    • Schlägt dies fehl, so versuchen Sie den Ladevorgang über die App Ihres Ladekartenanbieters freizuschalten.

    Schlägt auch dies fehl, so ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Ladekartenanbieter keine Kooperation mit dem Ladesäulenbetreiber hat oder die Ladesäule defekt ist. An welchen Ladesäulen Sie mit Ihrer Ladekarte laden können, erfahren Sie meist auf der Website Ihres Ladekartenanbieters. Müssen Sie dennoch dringend an dieser Ladesäule laden, bleibt Ihnen zum einen die Möglichkeit das Ad-Hoc-Ladens mit Ihrer Kreditkarte zu nutzen oder Ihren Ladekartenanbieter anzurufen, der Ihnen diese Ladesäule für den Ladevorgang freischalten kann. 

  • Schauen Sie zunächst die Signalfarbe an der Ladesäule an. Je nach Farbe können unterschiedliche Ursachen für ein nicht-ladendes Fahrzeug vorliegen. Sie finden in diesem Fragenkatalog zu den verschiedenen LED-Signalen auch Empfehlungen, wie Sie vorgehen können. Wenn das alles nicht hilft, können Sie die Service-Nummer anrufen, die auf der jeweiligen Ladesäule vermerkt ist.   

  • Sobald Sie Ihr Fahrzeug über das Ladekabel mit der Ladesäule verbunden haben, ist der Ladevorgang startbereit. Dies wird über das grüne LED-Signal der Ladesäule angezeigt. Der Ladevorgang wurde zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht initiiert, Ihr Fahrzeug wird folglich noch nicht geladen. Um die Säule freizuschalten, nutzen Sie einfach die Ladekarte oder App Ihres Ladekartenanbieters. Bei einer Ad Hoc Ladung können Sie dafür auch auf Kreditkarte zurückgreifen. Weitere Informationen, wie Sie den Ladevorgang starten können, finden Sie auch direkt vor Ort auf der Ladesäule.

  • Wenn an der Ladesäule kein farbiges LED-Signal zu sehen ist, wird Ihr Fahrzeug nicht geladen. In diesem Fall liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Defekt der Ladesäule vor, der durch einen Techniker behoben werden muss. 

Handling & Laden

  • Generell gibt es zwei Arten von Ladesäulen, die AC (Wechselstrom) und die DC (Gleichstrom)-Ladesäulen. Bei DC-Ladesäulen wird auch von Schnellladesäulen gesprochen, da hier wesentlich höhere Leistungen an das Fahrzeug abgegeben werden. Dadurch sinkt die Ladedauer erheblich.

    Bei AC-Ladesäulen wird von regulärem Laden gesprochen, was sich besonders dann lohnt, wenn die Aufenthaltsdauer länger als 20 Minuten beträgt, z.B. Zuhause oder auf der Arbeit. 

  • Im Prinzip kann jede öffentliche Ladesäule genutzt werden. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: Laden Sie Ihr Fahrzeug per Ad-Hoc-Laden an Ladesäulen, mit deren Betreibern Ihr Ladekartenanbieter keine Kooperation geschlossen hat, kann das für Sie sehr teuer werden. Informieren Sie sich am besten vor Fahrtantritt auf der Website Ihres Anbieters über verfügbare Ladesäulen auf der Strecke. Mit der Autostrom-Ladekarte der MAINGAU können Sie beispielsweise an über 310.000 Ladepunkten in ganz Europa zu einem festgelegten Tarif laden. 

  • Generell schließt man das Ladekabel zunächst am Fahrzeug an. Beim Verbinden ist aber im Gegensatz zum Trennen des Kabels nicht zwingend eine Reihenfolge einzuhalten. Hier empfehlen wir Ihnen, auch einen Blick in das Handbuch Ihres Fahrzeugs zu werfen.

  • Verbinden Sie zunächst Ihr Fahrzeug über das Ladekabel mit der Ladesäule. Leuchtet das LED-Signal grün, ist der Ladevorgang startbereit. Um nun den Ladevorgang über einen Ladekartenanbieter starten zu können, müssen Sie Ihre Ladekarte oder RFID-Chip an das RFID-Lesegerät der Ladesäule halten. Vor Ort an der Ladesäule finden Sie eine Anleitung und Hinweise, wie Sie genau vorgehen müssen. Möchten Sie den Prozess ohne Ladekarte als ad-hoc Laden mit Direct Paymant starten, so scannen Sie den QR-Code an der Ladesäule, bezahlen Sie über die Zahlungswebsite mit Ihrer Kreditkarte und starten Sie den Vorgang darüber.

  • Haben Sie Ihre Ladekarte einmal vergessen, so können Sie den Ladevorgang an all unserer Säulen auch über die App Ihres Ladekartenanbieters freischalten. Sollte das einmal nicht möglich sein, können Sie immer noch auf die Direct Payment Option zurückgreifen.

  • Die Dauer eines Ladevorgangs kann grundsätzlich stark variieren. Dabei spielt nicht nur der Fahrzeugtyp, die Kapazität des verbauten Akkus und dessen maximale Ladegeschwindigkeit eine wesentliche Rolle, sondern auch der aktuelle Ladezustand des Autos und die maximal übertragbare Leistung der Ladesäule. Unsere öffentlichen Ladesäulen haben pro Ladepunkt eine Leistung von 22 kW. Übersteigt diese Leistung die maximale Ladegeschwindigkeit Ihres Fahrzeugs, so wird die Leistung automatisch auf die entsprechende Menge gedrosselt. Um Defekte brauchen Sie sich also keine Sorgen zu machen. Wir empfehlen Ihnen dennoch, sich bei Ihrem Fahrzeughersteller über Ihre Lademöglichkeiten schlau zu machen. Die Ladedauer können Sie ganz einfach folgendermaßen abschätzen:

    (Kapazität deines Akkus in kWh – aktuelle Akkuladung in kWh)/ maximale Ladeleistung Ihres Fahrzeugs in kW = ungefähre Ladedauer in Stunden / Nehmen wir als Beispiel einen E-Golf mit einer Batteriekapazität von 35,8 kWh und einer maximalen Ladeleistung von 7,2 kW. Die ursprüngliche Ladeleistung der 22kW Ladesäulen würde in diesem Fall auf 7,2kW gedrosselt und der Ladevorgang bei einem vollkommen entleerten Akku somit auf eine Dauer von 5 Stunden und 20 Minuten festgelegt werden. Ein Renault Zoe hat eine Batteriekapazität von 52 kWh und kann mit 22 kW an AC-Ladesäulen geladen werden. In diesem Fall wird die Ladeleistung der Säule nicht gedrosselt und Ihr Fahrzeug würde bei vollkommen entleertem Akku 2 Stunden und 54 Minuten laden.

  • Generell sollten Sie Ladesäulen nur so lange blockieren, wie es für Ihren Ladevorgang notwendig ist. Denn jeder der ein Elektrofahrzeug hat, ist dringend auf Lademöglichkeiten angewiesen. Um unnötig lange Parkzeiten an unseren Ladesäulen zu verhindern, gilt die vor Ort befindliche Beschilderung, die eine Parkdauer von 2-3 Stunden erlaubt. Als Nutzer eines Ladekartenanbieters sollten Sie sich hier auch die Tarifbestimmungen bei langen Standzeiten anschauen. Um ein Parken über die Ladezeit hinaus zu vermeiden, ist bei den meisten Ladekartenanbietern ein zusätzlicher Aufpreis ab einer definierten Standzeit zu zahlen.

  • Ist Ihr Auto voll aufgeladen so leuchtet das Signal der Ladesäule grün. Das Ladekabel bleibt jedoch vorerst verriegelt und lässt sich nicht abziehen. Je nachdem wie Sie den Ladevorgang gestartet haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten einen Ladevorgang und damit die Verriegelung zu beenden. Haben Sie dafür Ihre Ladekarte oder Ihren RFID-Chip genutzt, halten Sie diesen einfach zum Beenden wieder an das RFID-Lesegerät.

    Haben Sie den Ladevorgang über eine App gestartet, so können Sie ihn auch einfach wieder über die App des Anbieters beenden. In vielen Fällen besteht auch die Möglichkeit, das Laden über Ihr Fahrzeug zu beenden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Fahrzeughersteller. Funktioniert die Entriegelung nicht, so können Sie auch unsere Service-Hotline kontaktieren, um von uns den Ladevorgang stoppen zu lassen.

  • Zunächst einmal können wir Sie beruhigen - in nahezu allen Fällen trifft eine der folgenden Ursachen zu, die sich aber schnell beheben lassen:

    1. Ihr Fahrzeug wird aktuell noch geladen. In diesem Fall beenden Sie bitte den Ladevorgang. Im Anschluss können Sie das Kabel problemlos entfernen.
    2. Die Reihenfolge beim Entfernen des Kabels war nicht richtig. Oft blockiert die Ladesäule das Ladekabel so lange, bis es aus dem Fahrzeug herausgezogen wurde. Achten Sie daher generell darauf, dass Sie das Ladekabel zuerst vom Auto und anschließend von der Ladesäule trennen.
    3. Bei manchen Elektroautos muss das Ladekabel erst entsperrt werden. Dies funktioniert bei jedem Fahrzeug (bei dem dies der Fall ist) anders. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Fahrzeughersteller oder im Handbuch.
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