FAQ für Flottenstrom

Abrechnung und Ladekarte

  • Wir versenden die Ladekarte an Ihren Arbeitgeber. Dieser händigt Ihnen die Ladekarte aus.

  • Das Flottenstrom-Produkt ist für öffentliche Ladepunkte ausgelegt. Damit kann nicht zu Hause geladen werden.

  • Die Ladekarte ist grundsätzlich nicht an ein Fahrzeug gebunden. Bei weiteren Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber.

  • Kontaktieren Sie bitte Ihren Flottenmanager. Dieser meldet sich dann bei uns.

  • Zuerst sollten Sie Ihre Ladekarte deaktivieren. Dafür wenden Sie sich an unseren Kundeservice und bitten um Deaktivierung der Karte. Dies kann sowohl telefonisch als auch schriftlich erfolgen. Telefonisch erreichen Sie uns unter 0800 9898 999 im Inland oder 00800 1000 1300 im Ausland. E-Mails senden Sie bitte an flottenstrom@maingau-energie.de. Anschließend gehen Sie je nach Fall wie folgt vor:

    1. Wenn Sie Ihre Ladekarte wiederfinden, können Sie sich erneut bei uns melden und die Ladekarte wieder reaktivieren lassen.
    2. Wenn Sie ihre Ladekarte nicht mehr wiederfinden, wenden Sie sich anschließend für Nachbestellungen bitte an Ihren Arbeitgeber, der dafür zuständig ist.

  • Der Arbeitgeber erhält eine monatliche Sammelrechnung über alle von seinen Mitarbeitern getätigten Ladevorgänge. Die Abrechnung erfolgt zum 1. eines Monats. 

  • Verfügen Sie über einen Flottenstromvertrag, wird der Ladevorgang entsprechend den hinterlegten Konditionen erfasst und monatlich Ihrem Arbeitgeber in Rechnung gestellt. Das Starten des Ladevorgangs erfolgt dann über eine RFID-Karte

  • Über das sogenannte eRoaming können Flottenstromkunden europaweit Ladestationen nutzen. Der Ladevorgang kann durch eine RFID-Karte gestartet werden. Diese muss zunächst durch Ihren Arbeitgeber beantragt werden. Der Arbeitgeber ist für die Abrechnung der Ladevorgänge verantwortlich.

Stecker und Ladeleistung

  • In den EU-Mitgliedsstaaten wurde als Standard der sogenannte Stecker Typ 2 festgelegt. Er wird in den meisten Fahrzeugen verbaut (AC-Wechselstrom). Darüber hinaus ist bei den meisten Fahrzeugen das Schnellladen (z. B. an Autobahnraststätten) mit dem sogenannten Combo-Stecker (DC-Gleichstrom) möglich. An nicht-europäischen Elektroautos werden teilweise Typ 1-Stecker für die einphasige AC-Ladung (Wechselstrom) und CHAdeMO-Stecker für die DC-Schnellladung (Gleichstrom) verbaut. 

    Typ 2-Stecker

    • Dreiphasiger Stecker
    • Übliche Ladeleistung: bis 22 kW (400 V, 32 A)
    • Diesen Steckertyp finden Sie in der Regel an öffentlichen Ladestationen
    • Mode 3-Ladekabel anschließbar

    Typ 1-Stecker

    • Einphasiger Stecker
    • Ladeleistung: bis zu 7,4 kW (230 V, 32 A)
    • Vor allem in Automodellen aus dem asiatischen Raum verbreitet

    Combo-Stecker (Combined Charging System CCS)

    • Schnellladefunktion
    • Ladeleistung: bis zu 350 kW
    • Ergänzt den Typ 2-Stecker mit zwei zusätzlichen Leistungskontakten

    CHAdeMO-Stecker

    • Schnellladefunktion
    • Ladeleistung: bis zu 100 kW (Gleichstrom)
    • Verbreitet an Elektroautos der Hersteller Citroën, Honda, Kia, Mazda, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Subaru, Toyota
  • Die maximale Ladeleistung der Fahrzeuge ist hier entscheidend. Manche Elektroautos laden schneller als andere. In der Regel werden fahrzeugseitig 3,7 bis 22 kW (AC bzw. Wechselstrom) und 50 bis 270 kW (DC bzw. Gleichstrom) unterstützt.

  • Neben der Ladeleistung der Ladesäule ist hier die maximale Ladeleistung der Fahrzeuge entscheidend. Sollte diese bei 22 kW liegen, gilt folgende (vereinfachte) Rechnung:

    Batteriekapazität / Ladeleistung = Ladezeit

    40 kWh / 22 kW = ca. 1 Stunde und 45 Minuten

Ladestationen

  • Sie können Ihr Elektrofahrzeug mit MAINGAU Flottenstrom an über 600.000 Ladepunkten in ganz Europa laden. In Deutschland stehen Ihnen über 127.000 Ladepunkte zur Verfügung.

  • Ja, Sie können mit MAINGAU Flottenstrom bei hunderten Ladestationsbetreibern in ganz Europa laden. Die Liste der Ladestationsanbieter, die Ihnen für die Ladung zur Verfügung stehen, wird stetig erweitert und ist in der MAINGAU Lade-App einsehbar.

    • ACS Group
    • Allego GmbH
    • Alpiq E-Mobility AG
    • Alperia Smart Mobility
    • Axpo Energy Solutions
    • BP Europa SE
    • Bee Charging Solutions
    • BeEmobil (Allego Berlin)
    • BK Benzin-Kontor AG
    • Blue Corner
    • BMW
    • BOSCH Software Innovations
    • Charge and Drive
    • chargeIT mobility
    • Chargepartner Network GmbH
    • Clever A/S
    • Comfortcharge
    • Commercial Charger GmbH
    • DB Energie GmbH
    • Deutsche Telekom
    • DEW21 (Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH)
    • Die Gläserne Manufaktur
    • Digital Energy Solutions
    • DREWAG
    • Duferco Energia
    • E.ON
    • easy4you
    • ebee
    • Ebee Smart
    • ECarUp AG
    • E-Charge
    • EDP Comercializadora
    • ElectroDrive Salzburg
    • ELMÜ Nyrt
    • Emobitaly
    • EnBW
    • Endesa
    • Energie AG Oberösterreich
    • Energie Burgenland Wärme und Service GmbH
    • Energie Nordeifel GmbH
    • Energie Service Biel/Bienne
    • Energie Steiermark Kunden GmbH
    • Energieversorgung Halle
    • Energieversorgung Pirna
    • Enio
    • ENSO
    • EVH GmbH
    • evpass
    • E-Wald
    • EWE
    • Fastned
    • Freshmile
    • GreenFlux
    • Green Motion SA
    • Groupe E
    • Halplus Mobil+
    • has.to.be
    • Heldele GmbH CPO
    • Hrvatski Telekom
    • IBAarau Strom AG
    • IBIl Gestor de Carga de VE
    • Iberdrola
    • illwerke
    • inno2grid
    • innogy
    • IONITY
    • JOINON
    • Kelag
    • LastMileSolutions
    • Leipziger Stadtwerke
    • Liechtensteinische Kraftwerke
    • Linz Strom AG
    • Mainova AG
    • Move
    • Moon
    • Neubrandenburger Wohnbaugesellschaft NEUWOGES
    • Plan-net solar
    • Plug’n Roll
    • PLUG'n CHARGE GmbH
    • Polyfazer
    • Powerdale
    • Porsche Smart Mobility
    • QMX
    • REV
    • ROUTE220
    • Salzburg AG
    • SPIE CityNetworks
    • Stadtwerke Bruchsal
    • Stadtwerke Elbtal
    • Stadtwerke Lindau
    • Stadtwerke Malchow
    • Stadtwerke Norderstedt
    • Stadtwerke Winsen (Luhe)
    • Stromnetz Hamburg
    • Swarco
    • SWE
    • SW Glückstadt Basic
    • TANKE Energie Burgenland
    • Threeforce B.V. (CPO)
    • Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH
    • Virta Ltd
    • Vorarlberger Kraftwerke AG
    • WEMAG
    • Westfalen AG
    • Wien Energie

    Wir arbeiten kontinuierlich daran, weitere Ladestationsbetreiber anzubinden.

Ladevorgang

  • Sie können die Ladesäulen mit Ihrer RFID-Ladekarte starten. An jeder Ladesäule finden Sie eine Instruktion zum Starten von Ladevorgängen. 

  • Die Ladestationen sind öffentlich zugänglich. Für den Betrieb der Ladestation sind allein die Ladestationsbetreiber verantwortlich. Mit diesen hat die MAINGAU Energie Roamingverträge zum Laden von E-Fahrzeugen geschlossen. Dadurch können verschiedene Probleme entstehen:

    • Fehler an der Ladestation / Ladestation ist defekt: Die Ladestation ist entweder nicht betriebsbereit oder das Steuergerät der Ladestation ist nicht ordnungsgemäß in das Netzwerk eingebunden. In diesem Fall rufen Sie bitte den Ladestationsbetreiber über die. angebrachten Rufnummern an der Ladestation an und bitten um Freischaltung. Bitte informieren Sie auch uns über diese Störung mit, sodass wir den Ladestationsbetreiber kontaktieren können.
    • Netzwerkfehler im Kommunikationsprozess: Die Freischaltung der Ladestation erfolgt durch die Prüfung der Zugangsberechtigung im Roaming-Netzwerk. Hier können ebenfalls vereinzelt Probleme auftauchen, die den Start des Ladevorgangs verhindern. In diesem Fall teilen Sie uns bitte den Fehler telefonisch oder schriftlich mit und wir werden uns zeitnah um die Problemlösung kümmern. Prüfen Sie, ob andere Ladestationen freigeschaltet werden können und nutzen Sie eine alternative Ladestation.
  • Das hängt von der Art der Ladesäule und dem eigenen Automodell ab. An AC-Ladestationen ist das Typ-2 Ladekabel zu verwenden, welches als Standard für jedes E-Auto gilt. An DC-Ladestationen ist in der Regel ein Ladekabel verbaut, wodurch kein eigenes Ladekabel nötig ist. Bei einigen asiatischen Automodellen kann auch der CHAdeMO-Stecker für das Schnellladen verwendet werden. Am besten informieren Sie sich bei Ihrem Autohaus, beim Hersteller oder im Internet auf der Herstellerseite, welches Kabel für Ihr Auto geeignet ist.
  • Um einen Ladevorgang zu starten, benötigen Sie zum einen ein Ladekabel. Dieses sollte sowohl zur Ladesäule als auch zu Ihrem Auto passen. In der Regel sind die meisten Ladesäulen mit einem Typ 2-Ladekabel zugänglich (AC-Laden). Zum anderen brauchen Sie noch Ihre RFID-Ladekarte, um die Ladesäule freizuschalten.

  • Ab einer Ladedauer 240 min bei AC bzw. 60 min bei DC wird ein Standzeitzuschlag pro Minute berechnet. Das ist unabhängig davon, ob der Parkplatz, auf dem sich die Säule befindet, kostenpflichtig ist. Bitte kontaktieren Sie Ihren Arbeitgeber, um zu erfragen, wie hoch der Standzeitzuschlag ausfällt – dieser hat eine Übersicht der anfallenden Kosten.

  • Wir nutzen innerhalb unsers Ladenetzwerkes folgende Direktpartner:

    • EVBox B.V.
    • Fastned B.V.
    • TOTAL EV CHARGE SERVICES S.A.S.

    Zusätzlich nehmen wir an Roamingplattformen teil. Diese sind unter anderem:

    • Hubject GmbH
    • e-clearing.net GmbH
    • Stromnetz Hamburg GmbH
    • Gireve S.A.S.