Mit dem elektrischen Fuhrpark Geld verdienen

E-Flottenbetreiber aufgepasst

Die sogenannte Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist ein Klimaschutzinstrument und sorgt für weniger CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Während Sie mit Ihrem E-Fuhrpark umweltfreundlich durchstarten und Treibhausgasemissionen sparen, können Sie die THG-Quoten der E-Autos einreichen und eine Prämie sichern. Um nicht jede einzelne THG-Quote Ihres Fuhrparks selbst an Mineralölunternehmen verkaufen zu müssen, bündelt die MAINGAU die THG-Quoten von E-Autos, wodurch bessere Konditionen entstehen. 

So einfach funktioniert's: Als Fuhrparkmanager*in kontaktieren Sie uns und wir übernehmen alles Weitere für Sie. Sie erhalten für Ihren elektrischen Fuhrpark ein individuelles Angebot. Pro E-Auto garantieren wir mindestens eine Pauschale von 280 Euro (netto). So steigern Sie nicht nur die Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens, sondern auch die Wirtschaftlichkeit. 

Der Vorteil für Sie?

Sie übertragen die THG-Quote Ihres E-Fuhrparks für ein laufendes Kalenderjahr der MAINGAU – eine doppelte Vermarktung ist danach ausgeschlossen. Die MAINGAU übernimmt anschließend alles Weitere für Sie. Hierzu zählt, die THG-Quotenmengen zu bündeln, durch das Umweltbundesamt bescheinigen zu lassen und im letzten Schritt einen Marktpreis durch Quotenhandel zu erzielen. Das Wichtigste Für Sie: Nach erfolgreicher Bescheinigung des E-Fuhrparks werden die vereinbarten Fixpreise je Fahrzeug abschließend an Sie ausgezahlt.

Das Prinzip dahinter

Auf der einen Seite stehen die Mineralölunternehmen: Der Gesetzgeber schreibt vor, wie viel Tonnen CO2 ein Mineralölunternehmen emittieren darf. Für jedes Gramm CO2, das diesen Referenzwert überschreitet, muss das Mineralölunternehmen eine Strafzahlung tätigen. Auf der anderen Seite stehen die Elektroautobesitzer: Diese stoßen weniger CO2-Emissionen aus, als vom Gesetzgeber festgelegt wurde. Überschreiten Mineralölunternehmen den Referenzwert, können sie die Differenz mit den eingesparten Emissionen der E-Autos ausgleichen und somit Strafzahlungen vermeiden.

Ein Beitrag zur Verkehrswende

Die Treibhausgasminderungsquote (kurz THG-Quote) ist ein Klimaschutz-Instrument, um Treibhausgase im Verkehrssektor zu verringern und die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Der Fokus der THG-Quote sind Unternehmen, die Kraftstoffe herstellen und vertreiben – insbesondere Mineralölunternehmen bringen Kraftstoffe in Umlauf und tragen zum CO2-Ausstoß bei. Um den jährlichen Gesamtabsatz für Benzin- oder Dieselkraftstoffe zu senken, haben Mineralölunternehmen nun zwei Möglichkeiten: Emissionsärmere Kraftstoffe wie Biodiesel einkaufen oder die CO2-Emissionen mit THG-Quoten ausgleichen.

Die Höhe der Treibhausgasminderungsquote

Die Verkehrswende wird in den kommenden Jahren schrittweise vorangetrieben: Die Quote, um die Emissionen zu senken, beträgt für das Jahr 2020 bereits 6 Prozent. Ab 2022 steigt sie auf 6,5 Prozent und bis 2030 soll sie laut Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf 22 Prozent steigen. Bei Strom werden durchgängig von 2022 bis 2030 die Mengen der THG-Quote mit dem Faktor 3 angerechnet – das gilt für Strom aus öffentlichen Ladepunkten, privaten E-Autos und Fahrzeugflotten.

FAQ zum THG-Quotenhandel

  • Mit Treibhausgasen sind Gase gemeint, die maßgeblich am Treibhauseffekt, also an der Temperaturerhöhung in der Atmosphäre, beteiligt sind. Im Kyoto-Protokoll werden explizit sechs Treibhausgase genannt, neben Kohlendioxid (CO2) zählen auch Methan (CH4), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF6), HFKW und FKW dazu. Ohne Treibhausgase wäre unsere Erde ein ungemütlicher Ort, denn es wären durchschnittlich etwa -18°C, aber durch die richtige Menge an Treibhausgasen beträgt unsere mittlere Erdtemperatur gemütliche +15°C. Durch die erhöhten Emissionen an THG seit der Industrialisierung hat sich unsere globale Mitteltemperatur mittlerweile schon um weitere 1,2°C erhöht, was zu einem spürbaren Anstieg an Extremwetterereignissen geführt hat.

  • Im Kontext der THG-Quote beschreibt der Referenzwert den Wert, welcher von einem Verbraucher (z.B. Mineralölunternehmen) in einer festgelegten Zeitspanne nicht überschritten werden darf. Dieser Wert wird vom Gesetzgeber festgelegt und wird durch stichpunktartige Kontrollen überprüft.

  • Für die THG-Quote sind nur reine Elektroautos zugelassen, also Fahrzeuge, die ausschließlich mit einem Elektromotor angetrieben werden. Hybrid-Autos, Plug-In Hybride und Verbrenner sind nicht dafür zugelassen – ebenso wenig wie Wasserstoff- und Erdgas-Autos.

  • Um für Ihr Fahrzeug die THG-Quote zu bekommen, benötigen Sie den Fahrzeugschein. Sofern Sie diesen besitzen, spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um ein Leasing-Fahrzeug handelt.

  • Das Fahrzeug muss rein elektrisch sein und Sie benötigen den Fahrzeugschein.
  • Nach Ihrer Kontaktaufnahme melden wir uns so schnell wie möglich bei Ihnen.

  • Gewöhnlich erhalten Sie Ihre Vergütung innerhalb weniger Wochen. Da es von mehreren Faktoren abhängig ist, kann es unter Umständen auch länger dauern.

  • Die THG-Quote kann nur für das aktuelle Jahr beantragt werden. Eine rückwirkende Auszahlung für das vergangene Jahr ist nicht möglich.

  • Theoretisch ja, dennoch erstellen wir Ihnen gern ein individuelles Angebot.

  • Sollten Sie ein gebrauchtes E-Auto gekauft haben und die THG-Quote wurde bereits für das laufende Jahr beantragt und ausgezahlt, so können Sie die THG-Quote leider nicht erneut beantragen.

  • Wir sind bemüht, uns so schnell wie möglich bei Ihnen zu melden. Sollten Sie dennoch keine E-Mail von uns bekommen, melden Sie sich einfach bei unserem Kundenservice.

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gern weiter.

Immer für Sie erreichbar.
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